Unsere Ziele für ein lebenswertes Doppeldorf

 

 

Die vielen Gespräche mit Freunden, Bekannten, Nachbarn und Mitbürgern zeigen mir immer wieder dass vieles gut läuft in unserer Gemeinde. Sie zeigen mir aber auch, dass an einigen Stellen teils noch großer Handlungsbedarf besteht. Als Bürgermeister sehe ich meine Aufgabe darin all diese Probleme, Sorgen, Wünsche und Nöte aufzunehmen und auf eine Verbesserung hinzuarbeiten. Das kann nicht, manchmal auch einfach nicht zeitnah, in allen Punkten realisiert werden.

Um manche Dinge zu verändern bedarf es eines Beschlusses der Gemeindevertretung, in dem der Bürgermeister nur eine von 23 Stimmen inne hat. In anderen Dinge steht eine starre Bürokratie vermeintlich im Weg. 

 

Mein Ziel ist es, Ihre Probleme, Sorgen, Wünsche und Nöte zu den meinen zu machen. Wer mich kennt, der weiß, dass ich als Mensch "so ticke". Vor kurzem rief mich gegen Abend eine Freundin an, ihre Freundin hätte ihren Autoschlüssel, der bereits der Ersatzschlüssel gewesen sei, verloren. Mit einer Taschenlampe fuhr ich zu der als Verlustort genannten Stelle und suchte in strömendem Regen nach dem Schlüssel. Fündig wurde ich nicht direkt, aber ich sah ein ganzes Stück entfernt von der Stelle zwei Gewerbe, einen Friseur auf der einen, einen Kosmetiksalon auf der anderen Seite. Durch Zufall hatte ich erst kurz zuvor Kontakt mit dem Kosmetiksalon und fragte die Besitzerin des bereits geschlossenen Ladens, ob dort ein Autoschlüssel abgegeben wurde. "Ja" war die erleichternde Auskunft.    

 

Empathie bezeichnet die Fähigkeit und Bereitschaft, Empfindungen, Gedanken, Emotionen, Motive und Persönlichkeitsmerkmale einer anderen Person zu erkennen und zu verstehen - so drückt es Wikipedia aus. Wer Sie oder Ihre ganz persönlichen Probleme und Sorgen nicht oder nicht ausreichend ernst nimmt, kann, will und wird Ihnen bei der Lösung nicht behilflich sein.

 

Das hier sind einige Ihrer Themen - Probleme, Wünsche, Sorgen und Nöte, die an mich als ihr Freund, Bekannter, Nachbar oder Bürgermeisterkandidat herangetragen wurden:

 

Betreuungsplätze in Kitas und Schulen

 

Die Betreuungsangebote für Kinder und Jugendliche in der Gemeinde müssen langfristig gestärkt und zukunftsfähig gemacht werden. Neben den Räumlichkeiten, die durch bereits beschlossene und zum Teil gestartete Projekte wie dem Schulausbau oder dem Bau einer Kita in der Rückertstraße durch einen freien Träger geschaffen werden müssen wir uns auch Gedanken darüber machen, wo die Erzieher und Lehrer herkommen, die dort künftig arbeiten sollen.

Darüber hinaus gilt es auch die Familienfreundlichkeit im Doppeldorf durch eine intensivere Jugendarbeit auszubauen. Hierfür will ich mit den örtlichen Vereinen und Gruppierungen sowie weiteren Experten aus dem Jugendbereich, wie Frau Ellermann aus dem Jugendclub in Petershagen, eng zusammenarbeiten. Probleme wie "Ohne Anna ist alles doof" soll es künftig nicht mehr geben (mehr dazu erfahren Sie unter "aus dem Doppeldorf" im Zeitungsartikel zum Hitzefrei-Bus). 

 

Gesundheit, Senioren, Soziales 

 

Eine altersgerechte örtliche Infrastruktur ist meines Erachtens äußerst wichtig für ein funktionierendes Gemeinwesen. Dies werde ich stets mit voller Kraft unterstützen. Außerdem werde ich mich für eine stabile medizinische und pflegerische Betreuung stark machen und hierfür intensiv mit allen karitativen und sozialen Einrichtungen zusammenarbeiten.

Mit Blick auf die Zukunft und den demografischen Wandel möchte ich Investoren gewinnen, die bezahlbaren, altersgerechten und auf Wunsch betreuten Wohnraum in unserer Gemeinde anbieten. Senioren gehören in unsere Mitte und nicht in Nachbargemeinden.

 

Vereine und Ehrenamt

 

Petershagen/Eggersdorf verfügt über ein lebendiges und vielseitiges Vereinsleben. Viele bürgerliche Kräfte und ehrenamtlich Engagierte tragen zudem zu einem guten Miteinander bei. Allen Institutionen, Gruppen und Einzelpersonen möchte ich stets mit einem offenen Ohr zur Seite stehen. Insbesondere bei der wichtigen Nachwuchsförderung biete ich gerne meine Unterstützung an.

 

Verkehr und Mobilität

 

Die angespannte Verkehrssituation wirkt sich in vielerlei Hinsicht negativ auf die Gemeinde aus, es bedarf hier nachhaltiger Verkehrs- und Mobilitätskonzepte. Petershagen/Eggersdorf wird weiter wachsen, umso wichtiger wird es, sowohl die Verkehrsinfrastruktur als auch die Bedingungen im Umweltverbund zu verbessern; kürzere Taktung im S-Bahn-Verkehr, Ausbau des Busliniennetzes und nahtloser Radverkehrswege sehe ich hier als äußerst wichtige Punkte. Hier werde mich dafür einsetzen alle Kostenträger zusammenzubringen und Gefahrenstellen wie im Bereich Petershagener Chaussee/Landsberger/Wilhelmstraße endlich zu entschärfen. (siehe hier auch "aus dem Doppeldorf"). 

 

 

 

Bebauung und Flächennutzung

 

Der "grüne" Charme des Doppeldorfes muss erhalten werden - trotzdem sollten wir den Bürgerentscheid zur Baumschutzsatzung respektieren. Ich habe Beschwerden von vielen Mitbürgern erhalten, die sich von der Handhabung der Gemeinde, milde ausgedrückt, "veräppelt" fühlen. Zu diesem Thema werde ich mich als Bürgermeister auch mit der Ortsgruppe des NABU kurzschließen und versuchen Möglichkeiten zu finden, die allen Seiten gerecht werden. Ich persönlich werde keinen Grundstückseigentümer in der Nutzung seines Grundstücks bevormunden.

 

Für die Gemeinde spreche ich mich für eine nachhaltige und ressourcenschonende Flächennutzung aus, weshalb die Flächennutzungsplanung der Gemeinde stets angepasst und fortgeschrieben werden muss.  

Für die Realisierung von moderner Bebauung und Grünflächengestaltung sollen nach Möglichkeit Fördermittel aus dem Landessanierungsprogramm generiert werden. Über Förderprogramme will ich auch endlich "Problemgrundstücke", wie beispielsweise die alte Bürgermeistermüllkippe in der Petershagener Florastraße, abarbeiten. 

 

Haushalt und Verwaltung

 

Ein ausgewogener Gemeindehaushalt und der solide Umgang mit finanziellen Ressourcen ist für mich als Buchhalter oberstes Grundprinzip. Anstehende Investitionen müssen schrittweise und mit möglichst geringen Kreditlasten getätigt werden. Alle verfügbaren Fördermittel sollten hierfür bestmöglich in Anspruch genommen werden. Die ohnehin unterbesetzte Verwaltung sollte punktuell aufgestockt und um weitere fachlich versierte Mitarbeiter hinsichtlich der Inanspruchnahme von Förderprogrammen erweitert werden. Die Arbeit der Gemeindeverwaltung möchte ich noch bürgerfreundlicher gestalten und durch digitale Technologien kontinuierlich modernisieren. Hierbei gilt es, auch die Mitarbeiter zu entlasten und ein positives Arbeitsklima weiter zu fördern. Darüber hinaus gehört auch eine punktuelle Bürgerbeteiligung zu einer modernen und innovativen Gemeinde. 

 

Wirtschaft und Gewerbe

 

Allen ortsansässigen Unternehmen und Gewerbetreibenden möchte ich stets als direkter Ansprechpartner zur Verfügung stehen. Dabei sollte eine kooperative und nach Möglichkeit unbürokratische Zusammenarbeit im Vordergrund stehen. Gleichzeitig möchte ich mich für die Ansiedlung junger und innovativer Unternehmen und Start-Ups engagieren sowie Rahmenbedingungen für zukunftsfähiges Arbeiten und Wirtschaften in der Gemeinde schaffen.

 

Michael Kuschel - Ihr Bürgermeisterkandidat 2018

Ehrlich. Sympathisch. Mensch.