Vincent und der Busverkehr

Adventscafè im Jugendclub Petershagen: 

Vincent ist 10 Jahre alt und besucht das Gymnasium. Vincent ist sauer auf den neuen Busbetreiber Mobus und ein bisschen wohl auch auf den Landrat. Denn er und seine Mitschüler fragen sich, warum es keine reinen Schulbusse für sie gibt. Seit des Betreiberwechsels kommt es zudem häufig zu Verspätungen, manchmal fällt ein Bus auch ganz aus und besonders schlimm ist es, wenn ein Schultag wegen Hitzefrei früher endet.

 

Der Schultag endet dann nach einem frühen Mittagessen nämlich schon um 11:20 Uhr, der nächste planmäßige Bus fährt aber erst um 12:09 Uhr ab. "Über eine halbe Stunde warten dann alle Schüler, die nicht von irgendwem abgeholt werden können". Dazu zählt meist auch Vincent. Oftmals reichen die Kapazitäten des Busses nicht aus und viele Schüler müssen auf den nächsten Bus warten. "Der kommt erst eine Stunde später um 13:09 Uhr", schimpft Vincent. 

 

 


 

 

Vincent ärgert sich so über diese Missstände, dass er beschlossen hat etwas dagegen zu unternehmen. Er will erreichen, dass an Tagen mit Hitzefrei zeitnah Busse den Abtransport aller Schüler sicher stellen und niemand mehr eineinhalb Stunden an einer Haltestelle "abhängen" muss. Sowohl die Lehrer als auch die Schulleitung stehen hinter seiner Initiative.

 

Es war beeindruckend, wie klar und präzise der 10-jährige Vincent die Probleme mit dem Busbetrieb geschildert hat und wie groß sein vorangegangenes Engagement war, hatte er doch schon seitenweise Unterschriften von seinen Mitschülern gesammelt.

 

Auch ich möchte Vincent bei seiner Initiative unterstützen. Als ersten Schritt habe ich mich mit dem Busbetreiber Mobus in Verbindung gesetzt und bereits eine Antwort erhalten. Im nächsten Schritt möchte ich mich mit Vincent und einem Vertreter von Mobus an einen Tisch setzen, damit er die Problematik noch einmal schildern kann. Der Busbetreiber seinerseits zeigt sich gesprächsbereit. 

 

Update: Vincent hat die Fragen, die Mobus zu der Problematik gestellt hat, beantworten können und vielleicht ergibt sich hieraus bereits ein erster Lösungsansatz. Denn die Schule meldet kein Hitzefrei an das Unternehmen, der Busbetreiber kann also nicht reagieren. Seitens Mobus wurde mitgeteilt, dass das Unternehmen mindestens 1 Stunde Vorlaufzeit benötigt und bei freien Kapazitäten einen größeren Bus zur Verfügung stellen kann. Sofern die Kostenübernahme geklärt ist und die Kapazitäten verfügbar sind könnte zudem ein Sonderbus eingesetzt werden - die Kostenübernahme für einen Sonderbus müsste durch die betreffenden Gemeinden erfolgen, der Landkreis sieht sich nur für den Fahrplan des ÖPNV zuständig. 

 


Verkehrsberuhigung

Angestoßen durch eine Diskussion auf Facebook habe ich die Verkehrssituation im Bereich Petershagener Chaussee/Landsberger Str./Wilhelmstr. mal etwas länger und intensiver als sonst beobachtet. Bereits nach kurzer Zeit konnte ich die Ängste der Eltern nachvollziehen, als ich beim Überqueren der Straße in Höhe Hasenweg beinahe selbst über den Haufen gefahren wurde. 

 

Dies hat mich dazu gebracht das zuständige Straßenverkehrsamt in Strausberg schriftlich um eine Stellungnahme zum Thema Verkehrsberuhigung in diesem Bereich zu bitten.

 

Am 04. Dezember habe ich zwischen kurz nach 7 und kurz nach 8 Uhr früh noch einmal die Verkehrssituation in dem Bereich beobachtet. Hierbei habe ich auch mit einigen Radfahrern gesprochen, die alle wütend sind über die schwierige Situation im gesamten Bereich Petershagener Chaussee bis zur Karl-Marx-Straße. Nahezu jeder Radfahrer, aber besonders Kinder fahren mit einer Grundangst an die Kreuzung heran, warten teils lange und sind oft unsicher, ob sie nicht doch irgendetwas übersehen haben oder gar übersehen werden. 

  

Die pdf.Datei erläutert die Voraussetzungen für die Einrichtung einer Tempo-30-Zone. In diesem Bereich muss es also mehr Veränderungen geben, als nur eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 km/h. 

 

Der aus Petershagen kommend rechts liegende Rad- und Fußweg müsste zumindest mit einem Fußgängerüberweg nahtlos in den dann auf der linken Seite weiter führenden Rad- und Fußweg verknüpft werden. Besser wäre natürlich der beidseitige Ausbau der Rad- und Fußwege.

Was haben sich die Planer überhaupt dabei gedacht, den Rad- und Fußweg hinter dem Feld einfach zu beenden? Sämtliche Wohnhäuser sind derzeit lediglich über Matschwege zu erreichen. 

 

Ferner macht ein Kreisverkehr im Bereich Petershagener/Landsberger/Wilhelmstr. vermutlich Sinn, mit angrenzenden Fußgängerübergängen, wie sie beispielsweise in Erkner zu finden sind. 

Die Fuß- und Radverkehrswege im Doppeldorf müssen zeitnah verbessert und ausgebaut werden, gerade an solchen „Brennpunkten“.

 

  

 

 

 

 




Unsere neue Kita

 

Ende 2019 soll sie kommen, die neue Kindertagesstätte mit 100 Betreuungsplätzen in der Rückertstraße. Viel zu spät und mit vielen, teils hausgemachten Stolpersteinen wie mangelnder direkter Kommunikation mit den Anwohnern (so jedenfalls hat es mir jeder, mit dem ich vor Ort gesprochen habe, bestätigt!). Unbegreiflich, warum es niemand geschafft hat zumindest annähernd den tatsächlichen Bedarf zu ermitteln und dementsprechend Betreuungsplätze zu planen und zu schaffen. Die Schaffung von Kitaplätzen ist nur durch Beschluss der Gemeindevertreter möglich, und hier ist der Bürgermeister nur eine Stimme von 23. 

 

 

Natürlich hat jeder Bürgermeisterkandidat die Schaffung von ausreichend Kitaplätzen auf seiner Agenda, seriöse Zusagen wird Ihnen, liebe Eltern, hierzu aber niemand machen können. Auch ich kann Ihnen hierzu nur eines versprechen: es wird für mich als Bürgermeister ein dringendes Anliegen sein, den tatsächlichen Bedarf an Betreuungsplätzen zu ermitteln und gemeinsam mit den Gemeindevertretern die Anzahl der Betreuungsplätze bedarfsgerecht und zukunftsfähig auszubauen. Mittlerweile sollte hieran aber auch den meisten Gemeindevertretern gelegen sein - allein schon im Hinblick auf die Kommunalwahl im kommenden Jahr.

  


Unsere Freiwilligen Feuerwehren

in Petershagen und Eggersdorf leisten einen enormen Beitrag zu unserem Gemeinwohl. Nicht nur in stürmischen Zeiten wie nach "Xavier" Anfang Oktober sollten wir uns hieran erinnern. 

 

Die Sammelaktion im Doppeldorf hat bis jetzt einen Erlös von 300 Euro erzielt, die ich beiden Wehren bereits zukommen ließ. Ein herzliches Dankeschön allen, die sich beteiligt haben. 

 

Als Bürgermeister möchte ich die Arbeit der Freiwilligen Feuerwehren beider Ortsteile künftig noch mehr unterstützen und bürokratisch weitestgehend entlasten. Ebenso werde ich mich dafür einsetzen, dass die geleistete Arbeit beider Wehren, auch in finanzieller Hinsicht, gleichermaßen Anerkennung findet. Und wenn ich hierfür ins eigene Portmonee greifen muss werde ich das tun! 

 

Jedes ehrenamtliche Engagement ist nicht selbstverständlich, sei es nun in unseren Freiwilligen Feuerwehren oder anderen Einrichtungen und Vereinen in denen sich Menschen für unser aller Wohl einbringen. 

 

 

 

Email: info@michaelkuschel.de

Tel.: 0152/56299667


Gewerbe fördern - Wirtschaft stärken


Ich möchte Gewerbetreibende fördern, beispielsweise mit stabilen Gewerbesteuersätzen, dem Ausbau eines schnellen Internets und einer guten Vernetzung - hierfür werde ich zu regelmäßigen Treffen (vierteljährlich?) einladen, um Ihre Probleme und Sorgen "aus erster Hand" zu erfahren und gemeinsam Lösungen zu finden. 

 

Außerdem gilt es Investoren zu finden, die das Potenzial des Doppeldorfes erkennen und unsere Gewerbestandorte sinnvoll ergänzen. Punktuell müssen neue Konzepte aufgestellt werden, beispielsweise für "Am Markt" in Eggersdorf oder auch die ehemalige "Einkaufsmeile" in der Petershagener Wilhelm-Pieck-Straße. 

 

Sobald der Standortwechsel des Edeka-Marktes vollzogen ist steht zudem ein weiteres großes Grundstück zur Verfügung, beispielsweise für eine moderne "Kultur- und Begegnungsstätte" für Jung & Alt mit Bibliothek, Galerie, Platz für Lesungen und einem kleinen Café. 

 

Es müssen wieder mehr Ausbildungs- und Arbeitsplätze im Ort entstehen.

 


Eine Zukunft mit B.I.S.S.

In vielen Haushalten gehören sie zum normalen Alltag. Applikationen, kurz "Apps" genannt, nutzen wir auf jedem Smartphone und Tablet. Mit meiner Lebensgefährtin tausche ich auf diese Weise z. B. unkompliziert unseren Einkaufszettel aus, ich bekomme Zugang zu meinem Bankkonto oder sozialen Netzwerken, kann mir Rezepte heraussuchen und vieles mehr. 

 

B.I.S.S. - Bürger Informations Service System ist meine Vision einer solchen App für unser Doppeldorf (der Name ist natürlich verhandelbar). Neben dem altbewährten "Doppeldorf" möchte ich eine weitere Informationsquelle schaffen, die schneller "arbeitet" als eine monatliche Gemeindezeitung.

Eine Applikation ist vergleichsweise günstig in der Erstellung und Pflege und bietet den Vorteil, dass sie schnell und veränderbar wachsen kann und sich ihren Wünschen anpassen lässt. Sie bietet die Möglichkeit sich schnell und auf aktuellstem Stand über alle wichtigen Themen im Doppeldorf zu informieren, Termine im Rathaus zu vereinbaren und vieles mehr. Das klassische monatliche "DoDo" bleibt natürlich erhalten. 

 


Spiel- und Bolzplätze für die junge Generation...

Unser Doppeldorf wird in allen Altersgruppen weiter wachsen. Heute fehlt es uns noch an Spiel- und Bolzplätzen für unsere Jüngsten.

Hier möchte ich Verbesserungen voranbringen, die sich nicht nur zentral auf den Gemeindehaushalt stützen, sondern auch aus Förderprogrammen (mit-) finanziert werden. 


Wohnen & Gemeinschaft im Alter

Der soziale Wohnungsbau verschwindet immer mehr aus Deutschland. Für uns bedeutet das, das bezahlbarer Wohnraum immer weniger wird, denn den Investoren geht es vorrangig darum viel Geld zu verdienen. 

Ich habe nichts dagegen Geld zu verdienen, ich verspüre auch keinen Neid, wenn jemand "reich" ist an materiellem Besitz, aber ich habe etwas dagegen, wenn es Menschen gibt, die dabei auf der Strecke bleiben.

In einem "reichen Land" dürfte es keine Kinder- oder Altersarmut geben, und doch gibt es sie. 

 

Als neuer Bürgermeister werde ich mich dafür einsetzen, dass Wohnraum für jeden bezahlbar bleibt, ob nun mit einer eigenen Wohnungsbaugenossenschaft und Sozialwohnungen sei dahingestellt; mein Ziel ist es, dass sich auch die alleinstehende Rentnerin, die 45 Jahre als unterbezahlte Reinigungskraft geschuftet hat vernünftigen altersgerechten Wohnraum leisten kann.

 

Aldi als Investor macht es vor: Im Erdgeschoss der Aldi-Markt, darüber preiswerter Wohnraum für 6,50 € / qm. Natürlich kann ich mir keinen riesigen 5-Geschosser in unserem beschaulichen Doppeldorf vorstellen, aber vielleicht gelingt es das Konzept für unsere Bedürfnisse anzupassen.

 

Außerdem muss eine altersgerechte Infrastruktur stets mit wachsen und sich Veränderungen anpassen, ein Prozess, den man auch in acht Jahren Amtszeit sicherlich nur anschieben aber nicht vollenden kann.  

 

Sobald der Standortwechsel des Edeka-Marktes vollzogen ist steht zudem ein weiteres großes Grundstück zur Verfügung, beispielsweise für eine moderne "Kultur- und Begegnungsstätte" für Jung & Alt mit Bibliothek, Galerie, Platz für Lesungen und einem kleinen Café.